Heiligenhafen

Heiligenhafen ist ein altes Fischerdorf aus dem 13. Jahrhundert.

Die mittlerweile ca. 9.275 Einwohner zählende Stadt liegt direkt vor der Fehmarnsundbrücke und hat einen wunderschönen, gut erhaltenen Stadtkern in regiontypischer Backstein-Architektur mit kleinen  Kopfsteinpflasterstraßen und -Gassen sowie einen alten Marktplatz, auf dem regelmäßig ein traditioneller Obst- und Gemüsemarkt abgehalten wird. Der Platz ist gesäumt vom alten Rathaus mit Glockenspiel, diversen hübschen Cafes und Geschäften. In den Gassen drumherum findet man originelle kleine Lädchen zum Stöbern, aber auch ein mittelgroßes, klassisches Kaufhaus mit umfangreichen Waren des täglichen Bedarfs und Dekogegenständen. Im Stadtkern und Hafengebiet gibt es viele schöne Bekleidungsgeschäfte mit modernem Sortiment und teilweise sehr gutem Service. Angelgeschäft und Trödelladen sind auch vorhanden sowie etliche Bäckereien/Cafes und Restaurants, die teilweise sogar veganes Essen anbieten. Am Hafen gibt es eine moderne stylishe „Fischhalle“, die jede Sehnsucht nach Fischbrötchen und ähnlichem stillt. Leckere ungewöhnliche Burgervarianten und Fritten bietet ein altes Schiff an, das im Hafenbecken liegt. Von dort aus lassen sich auch Schiffstouren und Angelausflüge (Hochseeangeln) buchen. Frischen Fisch können Sie direkt vom Kutter im Hafenbecken vom lokalen Fischer kaufen.

Eine niedliche „Bimmelbahn“, sehr beliebt bei Kindern, fährt durch den Ort bis hin zum Ferienzentrum auf wechselnden Touren. Ein „He lücht“ (Geschichtenerzähler) versorgt die Passagiere mit Fakten und „Döntjes“ (kleine Geschichten, deren Wahrheitsgehalt schwankt) rund um Heiligenhafen. Dort erfährt man z.B., dass der Bau des Ferienzentrums seinerzeit ca. 100 Millionen Mark gekostet hat und das gesamte Gebiet auf dem es steht, erst einmal für viel Geld trockengelegt werden musste. Ein grandioser Spaß für alle mit toller Aussicht auf Land, Naturschutzgebiete um das Ferienzentrum und Leute.

In der Saison gibt es viele Veranstaltungen in der Stadt, wie im Mai z.B. den „Weltfischbrötchentag“, Ostereiersuchen am Strand, Marathon, das „Frühstück am Strand“ im Juli oder das große Hafenfest mit Riesenrad.

Dennoch behielt Heiligenhafen bis heute sein sehr entspanntes, nicht zu touristisches Flair. Im Gegensatz zu Klassikern wie Timmendorfer Strand oder Grömitz ist der ca. 4 km lange Strand nie zu überfüllt, die Wasserqualität gleichbleibend gut. Man findet immer nette Leute zum Klönen und Spielen, aber jeder hat sein eigenes Fleckchen und man findet auch Strandabschnitte, an denen man für sich sein kann. Nahe des Ferienzentrums, dem Badestand vorgelagert, gibt es das sogenannte “Surfer’s Paradise”, eine Zone, in der sich Surfer, Kitesufer etc. bei Wind und Wetter tummeln.

Ein Hundestrand ist nahe der Seebrücke ausgewiesen. Die 2012 eröffnete moderne Seebrücke mit Sonnendecks und Wasserspielplatz ist sehr beliebt, sogar zum Heiraten gibt es dort eine kleine Lounge.

Die große Marina (über 1000 Liegeplätze) in Hafennähe beherbergt viele schöne Jachten und Boote und wurde in den letzten Jahren umfassend renoviert, mit neuer kleiner Promenade mit Spielplätzen, Cafes und kleinen Geschäften. Dort entsteht derzeit ein Komplex aus exklusiven Ferienhäusern und Hotels.